Wenn ihr schon einmal einen Cache gemacht hat der nicht unbedingt ein Nano oder Mikro war, ist euch bestimmt aufgefallen dass teilweise Gegenstände im Cache sind. Hier gibt es Verschiedene und natürlich sollte man sich auch hier an gewisse Regeln halten.
Grundlegend sind 2 verschieden Arten zu unterscheiden. Es gibt ganz normale Gegenstände die ausgetauscht werden können und Gegenstände, die auf einer Geocaching Plattform geloggt werden können und später wieder abgelegt werden müssen. Diese Gegenstände haben meistens Aufgaben in Form von: „ich möchte einmal nach Amerika und wieder zurück“, dazu aber gleich mehr, fangen wir mal mit den normalen Gegenständen an:
Es sind meist kleine Sachen wie Überraschungseierinhalte oder andere kleine Gegenstände, die oft keinen großen Geldwert haben, in großen Cachebehältern befinden sich sogar manchmal Bücher. Um sich diese Gegenstände aus dem Cache nehmen zu dürfen, muss man einen Tauschgegenstand in den Cache legen, der ungefähr den gleichen oder einen höheren Geldwert hat. Ich stand schon einmal vor einem Cache, in dem eine kleine Taschenlampe, mit Kurbel zum Selbstaufladen war. Ich hätte sie mir am liebsten mitgenommen, allerdings hatte ich nichts dabei, was ich hätte tauschen können und so habe ich die Lampe schweren Herzens im Cache gelassen. Am Anfang habe ich noch Gegenstände getauscht, aber irgendwann habe ich damit aufgehört.
Travel Bug
Es gibt, wie schon erwähnt, noch andere Gegenstände, diese sind Geocoins (GC) oder Travel Bugs (TB), die ohne sie auszutauschen mitgenommen werden dürfen. Allerdings MÜSSEN diese Trackables (GC’s und TB’s) in einen anderen Cache gelegt werden, am besten in Caches, die oft besucht werden. Die GC’s und TB‘s haben Aufgaben in Form von einer Wegstecke zu erledigen, die der Owner im Listing erwähnt. Leider hat man vor Ort meist keine Kenntnis darüber, wo der Cache als nächstes hin soll, und so werden sie oft einfach mitgenommen und vielleicht sogar in die falsche Richtung gelotst.
Geocoin – Geocaching Paradies Nordhessen
Zum Glück sind nicht alle TB’s und GC’s unbeschriftet, das erleichtet die Entscheidung, ob man den Trackable mitnimmt oder nicht, gewaltig. Wenn man dann einen Coin oder Travel Bug bei sich hat, möchte dieser natürlich in die richtige Richtung weiter getragen werden und das so schnell wie möglich. Vielleicht hat man auch einen der Coins oder TB’s erwischt, die bei einem kleinen Wettkampf mitmachen. Teilweise gibt es Cacher die gleichzeitig eine Coin losschicken, mit dem gleichen Zielcache und wessen TB oder Coin als erste in diesem Cache liegt, hat gewonnen.
Geocoin Geocoinclub – March 2006
Jetzt habe ich schon so viel über TB’s und Geocoins geschrieben, aber was ist denn jetzt eigentlich der Unterschied?
Wie der Name es schon sagt ist die Geocoin eine Münze, es gibt sie in verschiedensten Aufmachungen und sie sind auch nicht ganz so günstig. Besonders teure Coins, die sehr gut aussehen, werden oft geklaut, also nicht im Internet geloggt und nicht in einem anderen Cache abgelegt.
Travel Bug sind Gegenstände, die mit einer Plakette an diesem festgemacht sind und somit auch im Internet geloggt werden können, also genau so, wie eine Geocoin.
Wichtig bei diesen beiden Gegenständen ist, dass sie, wenn sie mitgenommen werden, möglichst schnell im Internet geloggt werde, damit sicher ist, dass sie nicht geklaut wurden. Auch ist es wichtig, sie so schnell wie möglich wieder in einen Cache zu legen, damit sie schnell zum Ziel kommen, aber auch damit er nicht bei Irgendjemandem zu Hause herumgammelt und vielleicht sogar vergessen wird
Mein Freund und ich sind seit ein paar Tagen in Lüneburg unterwegs um mal ein bisschen zu relaxen, aber natürlich auch um hier in der Altstadt ein paar schöne Caches anzugehen. Das Hotel hier ist übrigens der Lacher schlecht hin, aber dazu mehr in einem anderen Artikel.
Gestern sind wir ein paar Multis angegangen und haben auch alle gefunden bis auf einen, hier haben wir uns wohl ingendwo verzählt oder verschaut gehabt und so haben wir das Finden der Dose auf heute gelegt. Wir sind ein paar Stationen nochmals abgelaufen und mussten feststellen, dass wir zwar lesen können aber wohl so gar nicht zählen…
Nachdem das Final dann erneut errechnet wurde und die Koordinaten nicht wieder gute 1,5 km entfernt lagen, haben wir uns dorthin aufgemacht. Dem Hinweiß folgend waren wir hier auch richtig und so fing das Suchen an.
Das Finale grenzten wir auf ein Gebiet von ein paar Quadratmetern ein. Es lag am Flussufer, eine etwa 2 Meter breite Treppe führt nach unten zum Betonsteg, der direkt an der Betonwand anliegt. Es war vielleicht ein Meter Abstand zwischen dem Ende der Treppe und dem Wasser. Links am Steg war zwischen Betonwand und Wasser kaum noch Platz, man konnte dort jedenfalls nicht aneinader vorbeigehen, ohne Angst zu bekommen im kühlem Nass zu landen. Rechts war kein Steg mehr, aber mit ein bisschen Geschick konnte man sich um den Holzpfoster der dort stand herumquetschen und so auf einem ca. 15 cm breiten Stahltäger festen Boden unter den Füßen haben, ja ich habe es gemacht. Von Oben, also wenn man die Treppen wieder herauf geht und zur Kante der Betonwand geht, sind es ungefähr zwei Meter freier Fall bis man nass wird.
Wir suchten auf dieser Fläche jeden cm² ab und wurde einfach nicht fündig. Das Schlimme an der Sache war auch noch, dass der Owner heute wohl kurz zuvor die Dose erneuert hatte und wir uns verdammt sicher waren, dass er die richtig gut versteckt hat. Es war natürlich auch noch eine Filmdose die wir suchen mussten und in den Vorlogs steht auch noch, dass die Dose schnell gefunden wurde. So langsam wurden wir fuchsig und konnten uns einfach nicht vorstellen das wir so blind sind. Wir standen ein paar Mal kurz davor wieder zu gehen, aber immer und immer wieder wollten wir diese Dose doch einfach nur finden und glücklich weiter cachen. Wir kannten diesen Ort nun langsam in und auswendig, aber das alles half nicht. Wir sind einfach zu doof eine FILMDOSE zu finden, an einem Ort, der nicht so wirklich viele Verstecke mit sich bringt.
Zwischenzeitlich kam noch eine Mutter mit ihren 3 Kinder vorbei um kleine selbstgebastelte Boote im Fluss schwimmen zu lassen. Allerdings war der Steg etwas zu hoch für die kleinen Kinder und so zogen sie wieder ab. Ich hatte schon gehofft, dass die Kleinen dann so sagen „schau mal, was ist das denn da für eine Dose?“ aber natürlich nicht, so verrückt wird man dann schon, wenn man diese verdammte Dose einfach nicht findet.
Wir wollten aufgegeben und waren kurz davor zu gehen als ein Paar mit großen Schritten auf uns zu kam. Im ersten Moment dachte ich die wollen Streit anfagen, vonwegen was wir denn so lange hier machen. Schließlich haben wir hier schon locker 30 Minuten lang diese Dose gesucht, aber weit gefehlt… er kam mit einer Dose in der Hand auf uns zu und fragte „Sucht ihr die hier?“
Ahhhhhh, das kann doch nicht wahr sein!!!!! Aber wir waren erleichtert, denn wir sind doch nicht zu dumm eine Filmdose zu finden.
Es stellte sich heraus dass es die Owner waren und sie den Cache noch nicht neu verseteckt hatten, sonderen ihn erst jetzt legen wollten. Sie hatten die Nachricht online gestellt und dachten nicht das ausgerechnet in der Stunde in der der Cache noch nicht liegt, jemand diesen suchen würde. Der Cache kommt hier wohl öfter weg und der Owner hat von einem Vorcacher die Nachricht bekommen, dass er weg ist. Schade drum, aber jetzt liegt er wieder an seinem Ort und der nächste Cacher kann sich ans Werk machen.
Gestern schon haben wir einen Cache gesucht und ich habe auch gleich das vermeintlich richtige Versteck ausfindig gemacht, aber es war nichts drin. Hier mussten wir aber nur eine knappe Minute ausharren bis ein Mann mit Frau und Kind uns ansprach und fragte ob wir denn keine Muggel sind, denn diese Kleingruppe hat um die Ecke auf einer Bank geloggt und natürlich den Cache vom Versteck weggetragen, als wir suchten. Wir konnten uns eintragen und es stellte sich heraus, dass ich mit meiner ersten Vermutung richtig lag und der Cache genau am vermuteten Ort versteckt war.
Das Fazit ist, es hat sich doch noch gelohnt so beharrlich zu bleiben und immer weiter zu Suchen bis man ihn „findet“.
Ihr wisst nun schon ein bisschen was über das Geocaching aus diesem Artikel und nun möchte ich noch einige Sache näher bringen, auf die man beim Cachen stoßen kann.
Ein paar Cachearten kennt ihr bereits und ich habe manche Themen schon ein bisschen angeschnitten.
Ich bringe euch heute ein paar Cachearten bei, die im Prinzip Unterarten der Normalen sind und auf den Geocacheseiten zum Beispiel unter Multicache oder Traditionalcache zu finden sind. Sie sind auch nur zu erkennen, wenn man die Beschreibung, auch Listing genannt, ließt, um daraus zu schließen was es ist oder was man dafür braucht. Zu erkennen ist das an den Attributen. Hier steht ob man vielleicht eine Taschenlampe braucht, Wekzeug oder andere Dinge. Ebenfalls sieht man in den Attributen auch wie lange der Weg ungefähr ist, zu welcher Tageszeit man den Cache angehen kann, ob es eine Ruine ist oder, oder, oder. Es gibt sehr viele Attribute, diese sind aber leicht an den Karikaturen zu erkennen.
Jetzt aber zu den verschienen Caches
Nachtcache:
Der Nachtcache ist eine Unterart vom Multicache und kann, wie es der Name schon sagt, nur in der Nacht gemacht werden. Hierfür braucht man schon etwas hellere Taschenlampen und keine Funzeln, damit man den von Reflektoren gekennzeichneten Weg gut erkennen kann. Die Reflektoren sind meist an totem Holz mit Reiszwecken angebracht und haben machmal unterschiedliche Farben. Das Tolle daran ist, dass man die Reflektoren am Tag so gut wie gar nicht erkennt, und auch kein Nichtcacher erkennt, was das eigentlich sein soll.
Einen ganz toll gemachten Nachtcache habe ich einmal in Berlin gemacht. Dort gab es bei jeder Station eine kleine Aufgabe die man erfüllen musste, zum Beispiel etwas zählen oder eine Dose suchen mit einer Zahl oder so, was man sich dann aufschreiben musste, um später die Zielkoordinaten zu bekommen, genau wie bei einem normalen Multicache, bloß das man nicht von Station zu Station mit Koordinaten geschickt wird, sondern einem markierten Weg folgt. Das Tolle bei diesem Cache war, dass nach jeder Station eine andere Reflektorfarbe den Weg markiert hat.
Lost Place:
Ein Lost Place (LP) ist ein verlassener Ort, meist sind es alte Gebäude, die seit längere Zeit nicht mehr von Menschen gepflegt wurden und somit leer stehen. Auch alte Brücken oder soetwas in der Art sind Lost Places, es ist alles eine Auslegungssache.
Von den Cachearten kann jede ein LP sein, jenachdem wie der Besitzer (Owner) dieses Caches es umsetzen will.
Wichtig bei einem LP ist, dass es teilweise gefährlich werden kann, weil die Gebäude nicht mehr die Allerneuesten sind und sich die Natur die Gebäude zurück holt.
Ich bin ein großer Fan von verlassenen Gebäuden, ganz toll war es in einem Haus in Thüringen. Dort hat man noch alte Zeitungen aus dem Jahr 1964 gefunden und die halbe Einrichtung stand noch drin.
Ein paar Bilder zur Verdeutlichung:
Bowlingbahn im Keller
hier war der Eingang für uns
Teil einer Küche
alte Küche
Lagerraum
Skiraum – passende Schuhe gab es auch noch
als ob es noch bewohnt wäre
Trails:
Ein Trail ist eine Aneinanderreihung von Caches die meistens in einem Runweg liegen und miteinander gar nichts zu tun haben. Sie sind absichtlich so gelegt worden, damit “Statistik Cacher” schneller zu ihren Funden kommen. 161 Meter Entfernung zwischen den Caches müssen eingehalten werden, nur leider gibt es das oft genug, dass genau diese Zahl exakt eingehalten wird. Oft ist auch in jeder, oder jeder x-ten Dose eine Bonuszahl enthalten, damit man einen Bonus finden kann, der ein Mysterie ist.
Zum Teil gibt es sehr schöne Trails, bei denen die Caches alle toll gemacht sind und jeder Traditionalcache es wert ist, ihn gefunden zu haben. Ein Großteil ist allerdings nur in den Wald geworfen, ohne an einen schönen Ort zu führen oder eine schöne Strecke zu haben. Diese Dosen sind zum Beispiel immer gleich versteckt und man muss nicht lange suchen. Manchmal ist es so das man sie schon aus größerer Entfernung entdeckt und das ist nicht Sinn des Spieles Geocaching. Durch diese Trails leidet der Wald, da er viele Cacher anzieht und wenn die Caches dann noch etwas weiter weg vom Weg versteckt sind, entstehen sogar Trampelpfade in den Wald hinein. Das sollte in meinen Augen nicht der Sinn.
T5
ist eine Beschreibung der Wertung Terrain. Fünf ist, wie ihr schon wisst, das Höchste was es gibt und man benötigt fast immer spezielle Ausrüstung und Erfahrung. T5-Caches sind meist den Traditionalcaches untergeordnet, natürlich gibt es sie auch in Mysterie- oder Multicacheform.
Diese Caches sind in der Höhe zu finden, aber auch unter Wasser. Ich habe leider noch keinen T5 gemacht, da ich weder über eine Kletterausrüstung verfüge oder mich mal ins Wasser getraut habe.
Ich selbst bin durch einen Kollegen auf das Geocaching gekommen, er erzählte mir davon und ich war sofort begeistert und wollte das unbedingt machen. Einem anderen Kollegen ging es wie mir und so haben wir zusammen unseren aller ersten Cache gefunden.
Nach dem ersten Fund habe ich mich gleich bei geocaching.com angemeldet und habe mich alleine auf die Suche gemacht. Mein zweiter Cache, bzw. Erster, da ich mich in das Logbuch damals nicht eingetragen hatte, war sogar ein Mysterie-Cache (Zu den verschiedenen Cachearten gibt es hier einen anderen Artikel). Ich konnte die Aufgabe nur zum Teil lösen und hatte die nördliche Gradangabe herausgefunden, so musste ich nur auf dieser Linie den Cache suchen, so viele Möglichkeiten gab es nicht. Nach lauter Steinen Umdrehen und in Löcher schauen hatte ich, nach einer gefühlten Ewigkeit, endlich die Dose in der Hand und konnte mich ganz stolz eintragen.
Mein zweiter Cache wurde dann in den nächsten Tagen gemacht und so habe ich Stück für Stück immer mehr gefunden. Vom alleine Cachen hatte ich dann irgendwann die Nase voll und habe einen anderen Kollegen gefragt, ob er nicht Lust hätte Dosen im Wald zu suchen. Er fand es interessant, hat gleich seinen Bruder und einen Freund von ihm mit ins Boot geholt, danach sind wir gemeinsam durch die Gegend gelaufen, auf der Suche nach tollen Dosen.
Von hier an wurde ich immer mehr mit dem Geocaching-Virus angesteckt und wollte raus an die frische Luft, auch alleine war ich viel unterwegs.
Richtig gepackt hat es mich, als ich den Entschluss gefasst habe mir ein GPS-Gerät zu kaufen. Es war nicht das aller Billigste, kostete aber auch nicht 400€. Ich habe mich für das [amazon_link id=“B00628A34W“ target=“_blank“ container=““ container_class=““ ]Garmin etrex 30[/amazon_link] entschieden und diese Entscheidung habe ich bis heute nicht bereut. Gekauft habe ich es irgendwann im Winter 2011/12, von da an ging es steil bergauf.
Ich bin immer größere Runden gelaufen und habe mehr und mehr Caches an einem Tag gemacht. Im April 2012 hab ich mein bisher größtes Projekt gestartet – ich habe es mit zwei Freunden geschafft, eine Runde von 42 Km an einem Tag zu laufen und dabei 133 Caches zu finden. Wir drei waren echt verrückt und danach haben uns ganz schön die Füße gequalmt, aber wir haben es geschafft!
Taunussteinrunde
Durch das Geocachen habe ich nicht nur viele verschienden Dose aller Art gefunden sondern auch meinen Freund. Mit ihm habe ich schon viel auf die Beine gestellt, auch diese tolle Runde habe ich mit ihm zusammen gemacht und unzählige Caches, die man alle gar nicht aufzählen kann.
Beim Geocaching geht es darum Dosen zu suchen, sich dort im vorhandenem Logbuch einzutragen und das alles möglichst unauffällig, damit keine Unwissenden, in der Geocacher-Sprache nennt man sie auch Muggel, den Cache wohlmöglich zerstören oder sogar wegnehmen. Wenn das passiert kann keiner mehr den Cache finden und das Spiel hat somit seinen Sinn verloren.
Zum Suchen der Caches verwende ich ein GPS-Gerät, dieses ist sehr teuer und für Einsteiger eher ungeeignet außer man kommt kostenfrei an eines heran.
Es gibt sehr gute Alternativen für das Smartphone, die App die ich am Anfang verwendet habe heißt c:geo, aber im App Store gibt es unzählige mehr. Für den Anfang also genau das richtig.
[app]cgeo.geocaching[/app]
Logbuch
Es gibt verschiedene Größen von Dosen, angefangen von Nanos bis hin zu der Größe Large. Wichtig ist es die Dosen trocken zu halten. Eine gut verschlossene Dose ist das A und O eines guten Caches damit man beim Suchen auch Spaß hat. Es gibt leider viele Caches in denen das Logbuch total nass oder sogar schon geschimmelt ist. Ganz schlimm sind die Caches, die nochmal von außen mit einer Tüte überzogen sind. Viele denken dass es die Dose nochmals vor Wasser schützt, aber leider sammelt sich dieses eher darin oder es nisten sich kleine Tiere ein. Teilweise werden die Dosen auch von Tieren angefressen, dagegen kann mal leider nichts tun, gegen die Tüten schon. Egal, jetzt stelle ich euch erstmal die verschiedenen Arten von Dosen vorstellen:
Micro:
Nano
Es sind meistens kleine Filmdosen oder Rohlinge von PET Flaschen, diese sind wasserdicht und lassen sich leicht verstecken. Meistens liegen sie unter Steinen oder hängen in der Gegend herum. Eine andere Art des Micros ist der Nano, dies ist
Micro
ein ganz kleiner Behälter der ungefähr so groß ist wie eine Fingerkuppe. Das Schlimmste an diesen Nanos ist das total winzige Logbuch (nur ein kleiner, dünner Streifen Papier) welches man nach dem Loggen wieder ganz eng zusammenrollen und es wieder in den Behälter tun muss.
Small:
Small
Die etwas größere Variante und auch sehr verbreitet. Hier ist das Logbuch meistens wirklich ein “Buch” und man kann Gegenstände hineinlegen, die man tauschen kann. Zum Beispiel einen kleinen Würfel, oder aber ein Ü-Ei Tier oder so was in der Art. Es gibt aber auch andere Gegenstände, das sind Travelbugs oder GeoCoins (wenn ihr mehr davon wissen wollte hinterlasst einfach einen Kommentar).
In der Größe Small gibt es teilweise echt schöne Verstecke, bei denen man sich auch ein bisschen anstrengen muss um an die Dose zu kommen.
Regular:
Leider kommt diese Dose nicht ganz so oft vor, denn sie ist schon etwas schwerer zu verstecken. Hier muss man sich ungefähr eine Größe von einer Munitionskiste vorstellen. Das ist natürlich viel schwerer zu verstecken aber auch hier gibt es echt sehr schöne Ideen.
Large:
Large
Ich selber habe bisher nur wenige Large-Behälter gefunden. Der eine war eine 20 Liter Dose und diese war sogar bis oben hin voll mit Büchern und allem möglichem anderen Kram.
Jetzt habe ich euch alle Arten von Dosen erklärt die es so gibt, die Tollsten sind allerdings die, die irgendwo eingearbeitet sind und nicht einfach unter einem Stein liegen oder total schlecht versteckt sind. Ich habe schon sehr viele Schöne gesehen und genau deshalb finde ich das Geocachen so toll – immer etwas anderes was dich erwartet, allerdings sind diese tollen Caches nicht so oft anzutreffen. Eine ganz tolle Runde hatte ich euch schon in diesem Artikel gezeigt.
Jetzt komme ich zu einem sehr wichtigen Punkt, den man immer im Hinterkopf haben sollte um den Cache schnell finden zu können oder überhaupt zu wissen ob man ihn angehen sollte oder lieber nicht, denn Cachen kann auch gefährlich werden, besonders wenn es in luftige Höhen geht oder steile Abhänge herunter. Wovon ich rede ist die Wertung eines Caches, die Terrain Wertung. Sie geht von eins bis fünf.
eins:
hier muss der Cache für Kinder geeignet sein, also keine zu lange Wegstrecke zum Cache und mitten durch den Wald sollte es auch nicht gehen.
zwei:
2 oder 1,5 sind die Wertungen in denen es in einen Wald geht mit schlechtem Untergrund man einen kleinen Graben überspringen muss oder aber ein paar Stufen steigen.
drei:
Um diesen Cache zu bewältige sollt man schon fitter sein. Es kann mitten im Wald steiler bergauf gehen oder die allgemeine Umgebung ist etwas gefährlicher. Vielleicht muss man auch ein bisschen klettern.
vier:
Ist schon viel schwieriger und fit sollte man wirklich sein! Lange steile Aufstiege mit Geröll oder sehr schmale Tunnel durch die man sich quetschen muss.
fünf:
Um diese Caches zu heben, braucht man Ausrüstung die nicht jeder hat und dazu dann auch die nötige Erfahrung. Es gibt Caches, die liegen ein paar Meter unter Wasser oder noch tiefer. Es geht aber auch genau in die andere Richtung und man muss klettern und braucht dazu eine Kletterausrüstung
Bei den Wertungen gibt es viel Freiraum und es ist auch nur eine kleine Auswahl von Möglichkeiten. Es wird von eins nach fünft halt immer schwerer.
Diese Wertung war aber nicht das Einzige, es gibt es noch die Schwierigkeit. Hier geht es ebenfalls von eins bis fünf. Eins ist ganz leicht versteckt und je höher die Wertung wird umso schwerer ist die Dose zu finden oder man muss vor Ort eine Aufgabe erledigen, die können teilweise echt sehr schwer sein.
Jetzt wissen wir schonmal was die Dose sein kann und welche Wertungen es so gibt. Nun zu den verschiedenen Cachearten
Traditional:
Hier wurde nur eine einzige Dose versteckt von der die Koordinaten bekannt sind und sie da anzufinden sein sollte.
Mystery:
Dieser Cache gestaltet sich schon etwas schwieriger, es gibt auch eine Dose, allerdings muss man die Koordinaten erst herausfinden. Hierbei ist die Wertung für die Schwierigkeit eine andere, es beschreibt nicht wie schwer der Cache zu öffnen oder zu finden ist, sondern wie schwer die Aufgabe ist die man zu lösen hat.
Multi:
Ich liebe Multis!!! Man fängt bei einer Dose an die man findet und in jeder Dose gibt es einen Hinweiß oder eine Aufgabe die man machen muss, um zum “Finale” zu kommen, die allerletzte Dose ist die, in der das Logbuch ist.
Bei manchen Multicaches geht man von Station zu Station bei der die Koordinaten bekannt sind aber man vor Ort etwas Zählen muss, oder etwas Ablesen. Zum Schluss kann man sich mit den gewonnen Hinweisen die Koordinaten vom Final errechnen.
Es gibt auch Multis die nur in der Nacht zu schaffen sind. Meistens zeigen einem kleine Reflektoren den richtigen Weg, das macht saumäßig Spaß. Wenn man den Cache gefunden hat und ins Auto steigt überkommen einen die Glücksgefühle, weil überall Reflektoren sind. Das ist jetzt vielleicht komisch zu verstehen, aber wenn ihr mal einen macht, werdet ihr genau wissen was ich meine.
Earthcache:
Vor Ort sind interessante Gegebenheiten, die von der Natur geschaffen wurden, große Löcher im Boden oder tolle Felsvorsprünge, da gibt es ganz viel Verschiedenes, was die Natur so auf Lager hat. Wenn man angekommen ist muss man eine Frage beantworten oder Hinweise für eine ebensolche suchen und die Lösung zu dem Besitzer des Caches schicken, um auf Geocaching.com loggen zu dürfen. Hier gibt es keine Dose die man finden muss.
Es gibt noch weitere Arten von Caches, aber dann würde ich hier nicht fertig werden. Das hier sind die wichtigsten.
Ich habe euch jetzt mal einen kleinen Einblick in die Welt des Geocachings eröffnet, vielleicht gefällt es euch ja und ihr lauft selbst mal los um etwas zu suchen, aber immer schön unauffällig, damit es niemand mitbekommt.
Damit ihr auch einen finden könnt, gibt es für Smartphones verschiedene Apps, ich verwende hierfür die App c:geo
Es gibt noch viel zu erzählen, zum Beispiel über verlassene Orte. Wenn ihr Interesse habt mehr davon zu hören lasst es mich wissen und schreibt mir einen Kommentar.
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