Schlagwort: Glutensensivität

  • Die Verwirrung über das Gerstenmalzextrakt – Glutenfrei?

    Die Verwirrung über das Gerstenmalzextrakt – Glutenfrei?

    Es ist überall zu finden, ob glutenfreies Bier oder in anderen Lebensmitteln, es verwirrt alle. Ist das jetzt glutenfrei oder nicht?

    Diese Frage stellen sich sehr viele und es ist auch echt nicht leicht. Eigentlich ist Gestenmalzextrakt glutenhaltig und damit verboten. Es wird aus Geste gewonnen und damit ist es voller Gluten.
    Es gibt allerdings auch glutenfreies Gerstenmalzextrakt. Für die Gewinnung wird das Gluten mittels eines Spezialverfahrens entzogen und der Glutengehalt liegt danach unter dem Richtwert von 20mg/kg, und kann somit für glutenfreie Speisen genutzt werden.

    Wichtig ist: überall wo Gerstenmalzextrakt draufsteht, erstmal davon ausgehen, dass es für Betroffene mit Zöliakie/ Glutenunverträglichkeit absolut nichts ist.

    Das Theoretische ist jetzt da, aber wie soll man alles auseinanderhalten und erkennen?
    Hier ist zum Teil auch einfach nur Wissen erforderlich, aber erst mal zum einfachen.
    Ist auf der Verpackung die durchgestrichene Ähre von der DZG zu sehen, ist es glutenfrei. Steht diese nicht mit drauf, handelt es sich um ein glutenhaltiges Produkt!

    DZG-Ähre
    DZG-Ähre

    Jetzt zum schwierigen, dem Wissen und dem bewusstwerden, ob man es überhaupt verträgt.
    Viele Betroffene vertragen das glutenfreie Gerstenmalzextrakt gar nicht und müssen es deshalb meiden. Am Anfang der Diät, wenn alles noch neu ist und der Körper sich erst wieder regeneriert, sollte man es nicht zu sich nehmen. Später kann man schauen ob man es verträgt.

    Quelle zum Bild: http://www.dzg-online.de/

    Es gibt eine Ausnahme: Lindt

    Lindt verwendet normales Gerstenmalzextrakt, allerdings so wenig, dass es unter den 20 mg/kg liegt und somit ohne Bedenken gegessen werden kann. Sobald ein anderes Glutenmonster mit auf der Zutatenliste steht (hier sind sie nochmal), ist es glutenhaltig!

    Seit also auf der Hut. Wenn ihr euch unsicher seid, lieber liegen lassen und auf Nummer Sicher gehen.

     

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  • Muffins von Netto

    Muffins von Netto

    Sau leckere Schoko Muffins – das bei Netto, und dann noch so günstig, allerdings gibt es da einen Haken.

    Ich bin leider erst recht spät zu Netto gefahren, als das Angebot schon vorbei war. Ich hatte Glück und so konnte ich mir noch einen Muffin sichern. Der wurde zu Hause sofort aufgegessen und was soll ich sagen,  das war einfach…. geil, atemberaubend, ein Orgasmus im Mund – die Schokokrümel haben nur so auf meiner Zunge getanzt und ich stand benebelt in der Gegend herum…

    Oh ähm ja, es war geil, so wie früher ein glutenhaltiger Muffin in meiner Vor-zöli-zeit.

    Ich bin den nächsten Tag wieder hin und habe mir die letzten 9 Muffins noch im gefrorenen Zusand gesichert. Die Kassiererin meinte, dass sie ihr auch sehr gut schmecken und wohl sehr viele gekauft wurden.

    Der Preis in Höhe von 0,99€ ist zu vergleichen mit normalen Muffins und wird daher vermutlich auch gerne von nicht Zölis gegessen.

    Jetzt komme ich zum Haken. Dieses Angebot gibt es laut dem  Verkaufsleiter nur alle paar Monate und wird nicht ins feste Programm von Netto aus Platzgründen aufgenommen, schade eigentlich.

  • Der richtige Umgang mit glutenfreiem Teig

    Der richtige Umgang mit glutenfreiem Teig

    Tipps und Tricks im Umgang mit glutenfreiem Teig beim Backen, sollen das heutige Thema sein.

    Zu erst braucht ihr ein super leckeres Rezept. Ich werde hier demnächst mal ein Paar meiner Lieblingsrezepte zeigen, da müsst ihr euch leider noch etwas gedulden 😉

    Gute Rezepte sind hier zu finden:
    Glutenfrei kochen und backen: Gesund genießen – Amazon Link
    Glutenfrei genießen – Amazon Link Es gibt natürlich noch viel mehr, stöbert einfach mal ein wenig falls ihr noch nichts habt.
    Wenn ihr keine Lust habt euch ein Buch anzuschaffen, kann ich nur diese beiden Seiten wärmstens empfehlen:
    http://www.gfbackspass.blogspot.de/
    http://www.glutenfrei-kochen.de/kb

    Als Nächstes braucht ihr, abgesehen von den Zutaten, entweder eure Hände oder einen Küchenhelfer. Ich hatte erst ein Handrührgerät, das hat bei dem Teig leider relativ schnell den Geist aufgegeben,  daher bin ich auf eine Küchenmaschine umgestiegen – auch hierzu werde ich nochmal einen separaten Artikel in der nächsten Zeit schreiben.

    Sobald der Teig fertig geknetet ist, fängt der Spaß an… Bei den meisten Teigen ist es eine sehr klebrige angelegenheit. Je mehr Wasser im Teig ist, umso klebriger wird er zum Schluss.
    Es braucht eine Weile, bis ihr wisst, wie sich die richtige Konsistenz anfühlt.
    Es ist wichtig zu wissen:

    Jedes Mehl zieht unterschiedlich viel Wasser! Steht im Rezept „Schär Mix B“ und ihr nehmt beispielsweise eines von „Bauck“, dann werdet ihr vermutlich andere Konsistenzen des Teiges erhalten.

    Es gibt mehrere Varianten, den Teig aus der Schüssel zu holen, oder etwa zu formen. Zum Einen könnt ihr eure sauberen Hände nass machen, der Wasserfilm macht gute Arbeit, wenn kein Teig an den Fingern kleben bleibt. Bei relativ feuchten Teigen ist diese Variante perfekt.
    Eine andere Art, ist genau das Gegenteil – einmehlen! Haltet eure Hände immer schön mehlig, den Teig dadurch natürlich auch (bitte nicht übertreiben). Diese Methode ist gut für etwas trockenere Teige, oder wenn ihr den Teig in eine Form bringen wollt, zum Beispiel bei Brezeln oder Brötchen.

    Für Jemanden, der sich nicht so gerne die Hände klebrig machen möchte, gibt es auch gute Alternativen. Ihr könnt Einmal-Handschuhe verwenden, aber bitte schaut auf die Verpackung, dass sie auch für Lebensmittel zugelassen sind, beispielsweise diese Handschuhe – Amazon Link. Nicht vergessen, die wandern danach bitte in den Eimer, sonst wird es ganz schnell unhygienisch 😉
    Bei den Handschuhen ist es auch ratsam, sie mit Wasser zu befeuchten oder zu bemehlen.

    Ein letzter ziemlich pfiffiger Trick, um z.B. Pizzateig zu rollen, ist Klarsichtfolie. Da klebt fast gar nichts dran! Entweder man umwickelt den Teigroller, oder man legt es auf den Teig. Natürlich kann man die Klarsichtfolie auch super zum formen anderer Teige nehmen. Wenn der Teig doch festbappt, einfach wieder ein wenig Mehl verteilen.

    Der Teig ist jetzt also aus der Schüssel draußen und eventuell geformt. Wenn es ein Teig ist der ruhen, oder noch gehen muss, eignet sich die Klarsichtfolie perfekt um es abzudecken. Man hat eine super Sicht auf den Teig und es entweicht kaum Feuchtigkeit.

    Na dann, viel Spaß beim Backen.

    Hier gibt es noch mehr Interessantes zu entdecken:

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  • Glutenfrei oder nicht: Ein Einkaufsratgeber

    Glutenfrei oder nicht: Ein Einkaufsratgeber

    Zöliakie, Glutenunverträglichkeit, Glutensensivität – wie geht man mit dieser Krankheit am besten um? Ein Lebensratgeber mit Tipps und Tricks zum Thema Glutenfrei leben.

    Ich möchte euch den Einstieg in dieses neue WirrWarr etwas erleichtern, und fange mit euch ganz von Vorne an.

    Das Allerwichtigste, den Kopf nicht in den Sand stecken!
    Ihr könnt viel mehr, als ihr denkt, sucht alle eure Nahrungsmittel nach den GlutenMonstern (stehen unten) in den Zutatenlisten eures Kücheninhaltes ab. Ihr werdet dort ziemlich sicher Einiges finden. Wenn es um Nudeln oder Ähnliches geht, finden sich bestimmt Abnehmer. Entweder im Haushalt, oder verschenkt es, zum Wegwerfen ist es einfach zu schade. Ihr könnt es natürlich auch an gute Freunde für kleines Geld verkaufen, ihr habt schließlich dafür mal bezahlt. 

    Die Devise lautet: Wo nichts drauf steht, ist auch nichts drin.  In Deutschland ist es gesetzlich festgelegt, dass alle Inhaltsstoffe, die Allergene (Zöliakie ist keine Allergie, die Monster stehen trotzdem mit drauf) beinhalten, aufgeführt sein müssen. Das heißt für uns ganz klar, wir wissen was wir kaufen. 

    Auf geht’s zum Einkauf

    Das aller Wichtigste um sich auch wirklich Glutenfrei zu ernähren, fängt beim Einkauf an. Hier kann man all die GlutenMonster liegen lassen und fröhlich weiter ziehen. Lasst euch von sowas nicht runter ziehen, es bringt doch eh nichts 😉

    Die GlutenMonster sind:

    • Gluten
    • Weizen
      • Weizenstärke
      • Weizeneiweiß
      • Weizenkleber
    • Roggen
    • Gerste / Gerstenmalzextrakt
    • Dinkel
    • Grünkern
    • Einkorn
    • Emmer
    • Kamut
    • Bulgur
    • Seitan
    • Triticale
    • Hafer (ist an sich Glutenfrei, nur wird es zusammen mit Weizen angebaut)

    Alles was in Klammern hinter einem Inhaltsstoff steht – z.B. Stärke (Weizen) – ist ebenfalls ein Monster.

    Am Anfang wird es sehr lange dauern, einen kleinen Einkauf zu erledigen. Man kennt sich noch nicht gut aus, und hat absolut keine Ahnung, wo was drinsteckt.

    Nehmt euch einen kleinen Zettel und schreibt sie alle ab, oder ihr druckt sie euch aus.

    Schreibt euch jetzt einen ganz normale Einkaufszettel wie früher. Für fast alles gibt es Ersatz, oder einfach eine Alternative. Haltet euch an den Einkaufszettel, sonst kommt ihr nicht voran… versprochen, das musste ich selber auch erst lernen.

    Geht am Anfang wie immer durch den Laden, meistens kommt erst das Grünzeugs, dort könnt ihr bedenkenlos zugreifen. Alles was „natürlich ist“ ist kein Problem.
    Beim Brot lohnt sich ein Blick auch mal. Oft sind zwischen den normalen Broten auch glutenfreie versteckt, achtet aber darauf, dass der wertvolle Inhalt nicht durch das andere Brot verunreinigt sein könnte.
    Fleisch, Käse, Wurst und so, sind oft glutenfrei – aber nicht alle, es muss IMMER gelesen werden.
    Jetzt ist es mal Zeit nach einem Glutenfreien Regal zu suchen, am Besten ihr fragt einen Mitarbeiter vor Ort. Diese Regale gibt es leider nicht überall, wenn es das nicht gibt, stehen die Glutenfreien Artikel wie z.B. Nudeln einfach zwischen den anderen.
    Nudeln sind auch ein tollen Stichwort. Ich persönlich finde die von REWE sehr lecker, zudem sind sie auch relativ Günstig mit 2€ pro 500g. Die Nudeln von Barilla sind ebenfalls sehr lecker, das muss aber jeder für sich testen. Es kommt auch immer wieder was neues in die Läden, das ist von Region zu Region unterschiedlich – das gilt für allen Nahrungsmittel.
    Haltet euch weiter an euren Einkaufszettel. Auf manchen Artikeln findet ihr die durchgestrichene Ähre von der DZG (schau), dort könnt ihr ohne bedenken ordentlich in den Korb schmeißen.

    Wenn ihr alle eure Artikel kontrolliert, fallen euch bestimmt auf einigen Produkten Sätze in Klammern auf, die euch ziemlich verwirren können. Sie stehen nach dem Punkt, das heißt, nach den Zutaten. Hier streiten sich die Geister wie man damit umgeht.

    Zitat von www.lebensmittelklarheit.de :

    Im Gegensatz zur vorgeschriebenen Allergenkennzeichnung bezieht sich der freiwillige Hinweis für Allergiker ausschließlich auf Bestandteile, die nicht gemäß Rezeptur, sondern unbeabsichtigt durch Verunreinigung ins Lebensmittel gelangen.

    Werden in einer Produktionsstätte von Süßwaren beispielsweise Nüsse eingesetzt, so können Spuren davon auch in Lebensmittel gelangen, die rezepturgemäß ohne Nüsse zubereitet werden, zum Beispiel in die Vollmilchschokolade. Hierauf macht der Hersteller mit dem Hinweis aufmerksam: „Kann Spuren von Nüssen enthalten“. Er schützt sich damit vor Haftungsansprüchen.

    Da diese Angaben freiwillig sind, können vergleichbare Produkte, die keinen Hinweis enthalten, trotzdem Verunreinigungen mit Allergenen aufweisen. Umgekehrt wird als Vorsichtsmaßnahme manchmal eine lange Liste möglicher Allergenspuren aufgeführt, die deshalb nicht zwangsläufig enthalten sein müssen.

    Diese Sätzen sehen in etwa so aus:

    • Könne Spuren von Gluten/Weizen enthalten
    • Kann Spuren von Gluten/ Weizen enthalten

    Ich persönlich achte nicht darauf und hatte in der Hinsicht auch noch nie Probleme. Anders verhält es sich mit diesen Hinweisen bei Mehlen. Wenn ihr Mehle kauft, müssen sie als Glutenfrei deklariert sein, da gibt es keine Ausnahme.
    Beim Einkauf von Samen verhält es sich etwas anders. Hier erkennt man mit dem Auge das fremde Korn – vor dem Verzehr ist hier Sortieren angesagt.

    Jetzt aber weiter mit dem Einkauf, und auch mal einer schlechten Nachricht: fast alle Fertigprodukte in Dosen, enthalten Gluten… Ich habe mir die Mühe gemacht und alle durchgeschaut die es in einem normalen REWE so gab. Es waren 2 von sehr vielen :(. Bei Fertigtüten für Soßen oder Ähnliches, weiß ich nicht so gut bescheid, vielleicht hat Jemand von euch Wissen und kann es in die Kommentare posten, ich nehme es dann hier gerne mit auf.

    Das war jetzt erst mal genug Information, ich wünsche euch viel Spaß bei eurem Einkauf, zum Schluss noch kurz ein paar Hinweise:

    Dinge bei denen ihr aufpassen müsst:

    Rezepturen verändern sich, das heißt, bei jedem Einkauf muss aufs neue geprüft werden.
    Es können auch zwei Chargenreihe im Regal stehen, einen ohne, eine mit.
    Nüsse in Dosen – Gewürze können heimtückisch sein
    Gewürze allgemein – die Inhaltsstoffe sind manchmal sehr mit Suchen verbunden
    Als Glutenfrei im Regal markiert – das muss nicht immer stimmen, bei sowas immer nachlesen

    Hier gibt es noch mehr Interessantes zu entdecken:

    Der Einstieg in ein neues Leben mit Zöliakie
    Der richtige Umgang mit glutenfreiem Teig

     

     

     

     

     

  • Der Einstieg in ein neues Leben mit Zöliakie

    Der Einstieg in ein neues Leben mit Zöliakie

    Zöliakie, Glutenunverträglichkeit, Glutensensivität – wie geht man mit dieser Krankheit am besten um? Ein Lebensratgeber mit Tipps und Tricks zum Thema Glutenfrei Leben.

    Was ist Zöliakie eigentlich?

    Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die kleinsten Mengen an Gluten (enthalten in Roggen, Dinkel, Weizen uvm.) den Dünndarm stark schädigen und es zu Folgeerkrankungen wie z.B. Krebs führen kann. Hält man sich an die (leider ein Leben lang) glutenfrei Diät, braucht man sich darum keine Sorgen machen. Ein sehr guter Artikel ist dieser hier, wenn ihr noch mehr darüber erfahren möchtet.

    Nach meiner Diagnose

    Es war ein harter Schritt für mich, als ich meine Diagnose im Juli 2014 bekommen habe. Die Welt ist über mir zusammen gebrochen, ich habe nur daran denken müssen, was alles nicht mehr geht: nie wieder richtig Essen gehen, keinen Döner nebenbei, immer das eigene Essen dabei haben müssen, keine Bäcker mehr usw.
    Ich habe auf dem Boden gelegen und geweint, zum Glück habe ich einen starken Freund und eine Familie die mich ganz schnell wieder aufgebauten. Nach Recherchen im Internet, wurden mir die Augen geöffnet was alles noch geht – das ist eine Menge!

    Reis, Mais, Sesam, Obst, Gemüse, Nüsse, Sonnenblumenkerne und vieles mehr. Ich werde darüber noch einen separaten Artikel schreiben, freut euch schon mal.

    Die richtigen Gerätschaften zum Backen

    Schnell wurde mir klar, das ich mein Brot selber backen muss, denn sonst wird man sehr schnell, sehr arm (bei 400g Brot für knappe 4 Euro).

    Fertiges Brot bekommst man vor allem in Drogerien wie etwa Rossmann oder DM, wobei es bei DM die bessere Auswahl gibt, jedenfalls bei mir in der Gegend.
    Große Marken sind beispielsweise Schär, Bauck, Barilla, Seitz, Schnitzer und noch ein paar mehr.
    Neu dazu gekommen sind auch richtig leckere, günstige Brote die es bis jetzt nur im Aldi-Nord gibt, und Test weise auch in Aldi-Süd Filialen.

    Mein Handrührgerät hat bei den doch ziemlich dicken Teigen schnell den Geist aufgegeben. Glutenfreier Teig ist leider nicht so schön wie herkömmlicher Teig.

    Er schmiert extrem, ist ziemlich klebrig und einfach nicht schön zu verarbeiten, ganz davon abgesehen, wie man den Teig in die Form oder mit den Händen zu Brötchen formen möchte…. jedesmal ein Akt.

    Kurzum, es musste eine Küchenmaschine her. Ich habe mich für eine Bosch MUM5 (Amazon Link) entschieden und bereue diesen Kauf  keine einzige Minute.  Es macht das Backen einfach viel einfacher, und ist daher eine klare Kaufempfehlung.

    Des weitern habe ich ganz, ganz tolle Backformen von Tupper, den UltraPro Brotform 1,8 L (Amazon – Link). Ich habe jetzt sogar schon zwei davon, so kann man noch besser Energie sparen.
    Meine lieblings-Brot Gerichte und noch weitere gibt es in den kommenden Artikeln, also seit gespannt.

    Der Umgang mit Nahrung

    Das was sehr viele nicht wissen, ist die Gefahr der Kontamination mit Gluten. Ja, das hört sich total bekloppt an, aber nur 20ppm (20mg/kg) Gluten darf ein Betroffener am Tag aufnehmen. Ihr könnt euch das in etwas so vorstellen:

    Ein Raum mit 1.000.000 Kugeln, jede Kugel stellt ein mg (Milligramm) dar. 20 Kugeln davon darf man am Tag nur zu sich nehmen.
    Hat man es in der Hand ist es ein Mini-Haufen der sofort nicht mehr sichtbar ist, wenn man ihn nur ganz leicht auf einem Tisch verteilt.

    Ihr seht, es ist sehr wenig. Nur kleinste-mini-mini-mini- Spuren können zu viel sein. Daher ist es wichtig alte Kochlöffel, Brettchen, Backformen, sogar Küchenmaschinen auszutauschen.
    Auch beim Toaster reicht es nicht ihn nur oberflächlich sauber zu machen, ganz davon abgesehen das man nicht überall heran kommt. Für den Anfang gibt es klasse Toastbags, ich habe diese hier (Amazon Link) und bin zufrieden.

    So geht es weiter

    Ihr habt jetzt schon mal einen kleinen Einblick gewonnen, wie das Leben mit dieser Erkrankung so ist. Das hier war nur ein kleiner Ausflug, im Prinzip ein mal grob drüber geflogen. Die nächsten Artikel werden viel detaillierter, mit wichtigen Tipps und tollen Trick, die das Leben deutlich einfach machen.
    Hier eine kleine Übersicht was euch noch so erwartet:

    Dies werden nicht die Einzigen Themen bleiben. Wollt ihr vielleicht über etwas Bestimmtes mehr erfahren, denn schreibt es in die Kommentare und ich bastel daraus vielleicht einen Artikel.
    Für Anregungen bin ich immer zu haben, traut euch ruhig. Wenn ihr Hilfe beim Einstieg in das neue Leben braucht, könnt ihr mich ebenfalls gerne über die Kommentare kontaktieren. Ich helfe euch aus, ohne das jemand etwas über eure Frage ließt 😀