Autor: ellli

  • Wohnungssuche die 2.

    Wohnungssuche die 2.

    Wer es noch nicht mitbekommen hat, mein Freund und ich suchen eine Wohnung. Unser Problem ist nur, dass wir nichts Vernünftiges finden. Vor ein paar Tagen habe ich euch von den schon besichtigten Wohnungen erzählt und versprochen, über die Besichtigung vom Samstag zu berichten.

    Ich hatte bei der Wohnung ein relativ gutes Gefühl, da alles neu gemacht wird, dass heißt komplett neuer Boden, alle Wände werden weiß gestrichen und das Bad wird komplett neu gemacht. Auf ging es also bei stärkstem Schneegestöber und gefühlten 30 cm Neuschnee. Wir hatten schon Panik, dass wir gar nicht ankommen, so langsam wie sie alle fuhren, aber wir haben es überpünktlich geschafft und mussten nur noch auf die Marklerin warten. Diese kam nach kurzer Wartezeit, die wir super genutzt haben um „das Objekt“ von außen etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Die Fassade war schon etwas mitgenommen und das Haus, sowie die umliegenden Häuser schienen in den 60’er Jahre erbaut worden zu sein. Zwar nicht so toll aber Innen kann das alles ja schon viel besser aussehen – hoffentlich.

    Die Marklerin war geschätzt Ende 20 und macht einen guten Eindruck. Die Vermieterin und auch gleich Bewohnerin des Hauses empfang uns freundlich im Garten, und begleitete uns zum Haupteingang an der Hinterseite des Hauses. Der Garten sah toll aus, man sah dass Kinder mit im Haus sind. Ein großes Trampolin und  überdachte Sitzmöglichkeiten gab es auch. Die Vermieterin wohnt im Erdgeschoß und begleitete uns in den ersten Stock zur Wohnung. Hier sah es noch nach Bauarbeiten aus, die Wände waren schon alle weiß, der Boden und das Bad müssten noch komplett gemacht werden. In das Bad kommen farblich schöne Fliesen, also alles top.

    Normalerweise ist es so, dass der Markler die Interessenten durch „das Objekt“ (irgendwie finde ich das Lustig „das Objekt“ hihi) führt und alles erklärt usw.. Hier war es genau umgekehrt, die Vermieterin riss alles an sich und redete darauf los. Die Frau hat in meinen Augen etwas Unangenehme an sich.  Irgendwie erdrückend und herrschsüchtig. Die Marklerin probierte total freundlich und zuvorkommend zu sein, aber irgendwie hat man ihr angemerkt, dass sie sich in der Gegenwart dieses Geschöpfes nicht wirklich wohl gefühlt hat, meinem Freund und mir ging es genauso. Sie führte uns also durch alle Räume und erklärte viel. Zwischendurch hat man natürlich Fragen und so wie ich bin, haue ich die immer einfach so schnell in den Raum, dass mich kaum Jemand versteht. Ich erkannte an ihrem komischen Gesicht, dass ich wohl mal wieder viel zu schnell gesprochen hatte und wiederholte die Frage noch einmal: Wie sieht es mit der Gartenmitnutzung aus? Daraufhin kam eine super schnelle und hysterische Antwort: Nein, das geht gar nicht! Sie platzte das heraus und ihre Stimmlage war so, dass ich im ersten Moment dachte, dass das ein Scherz sei. Ich reagierte daraufhin also mit einem Lachen, bis ich merkte, dass sie es wohl doch erst meint – was für ein Drachen.

    Nach ein paar weiteren Fragen verabschiedeten wir uns von der netten „Giftspritze“ und sobald wir im Auto saßen und unter uns waren, war unsere Meinung von der Wohnung mehr als einig. Hier werden wir 100% nicht einziehen. Die Vermieterin war mit ihrer Art sehr einschüchternd und wir würden wohl schnell mit ihr Probleme bekommen, schade drum, denn die Wohnung an sich war schön geschnitten, bloß der Ausblick auf die anderen alten Fassaden der Nachbarhäuser war nicht so toll. Es wird also weiter gesucht und wie der Zufall es so will sind in den letzen Tagen 4 neue tolle Wohnungen im Internet aufgepoppt. Vielleicht hat uns das Glück noch nicht ganz verlassen. Ich werde wieder weiter berichten.

  • Wohnungssuche – ohne Frust geht da nichts

    Wohnungssuche – ohne Frust geht da nichts

    Wohnungssuche ist schrecklich, jeder kennt es und jeder hasst es, das viele Herumsuchen im Internet oder der Zeitung und immer gibt es irgendwo einen Haken. Ich bin zur Zeit zusammen mit meinem Freund auf Wohnungssuche, aber gefunden haben wir bisher noch gar nichts… entweder ist es zu teuer, hat keine Küche, das Bad hat keine Fenster, oder, oder, oder. Vielleicht sind unsere Ansprüche einfach zu hoch, aber ein bisschen was sollte die Wohnung doch bieten. Leider sind die Bilder, wenn denn welche da sind, meist so fotografiert, dass man nur das Positive sieht. Wäre ja auch doof von den Maklern oder den Vermietern da schlechte Sachen hinein zu stellen. Schade ist es nur, dass man sich dann immer auf den Weg macht, einen lange Strecke vor sich hat, um dann total enttäuscht wieder zurück zu fahren. Beispielsweise gab es da eine Wohnung, die von der Raumaufteilung gut aussah und scheinbar auch gut gepflegt war. Ich habe also einen Termin gemacht und ein paar Tage später stand ich vor der Wohnung. Von Außen sah es schon mal gut aus und die Lage war auch klasse. Die Vermieterin schien ganz nett und der Markler war es anscheinend auch. Wir sind hoch gestiefelt und das Erste, was mir in der Wohnung auffiel, war wie schlecht der Zustand war. Die Türen sahen schrecklich aus, aber der Makler hatte mir natürlich am Telefon noch gesagt das die Wohnung gut gepflegt ist.

    Fenster
    das Fenster was ich geöffnet habe und dann auseinander fiel

    Das Bad war -naja- und von der Küche will ich jetzt gar nicht erst erzählen. Alle Fenster sahen von Außen nicht gerade mehr so gut aus, der Lack war ab und das Holz zerfiel so langsam. Ich wollte das Fenster dann aufmachen, dazu brauchte man schon etwas Kraft, als ich es offen hatte flog mir die untere Gummiabdichtung entgegen. So ist es halt, immer alles schön reden – Makler.

    Apropos Makler, sehr lustig fand ich, als wir auf dem Balkon standen und er mir sagte , dass vom Balkon aus rechts die Sonne aufgeht und links dann wieder unter, er wollte mir wohl weiß machen das der Balkon nach Süden ausgerichtet war und Grinste mich dabei an. Ich wollte dann richtig stellen das er wohl gerade die Richtungen vertauscht hat, weil die Sonne immer rechts, also im Osten, auf und links unter geht. So war es aber nicht und sein Grinsen verschwand nach der Feststellung das der Balkon wohl nach Norden ausgerichtet ist und das Schlafzimmer dann wohl nach Süden zeigt, ganz klasse. Er dachte wohl nicht, dass ich da ein bisschen mitdenke, die Wohnung war dann für uns also gestrichen.

    Ganz  schlimm ist bei der Wohnungssuche auch noch, wenn die Wohnung einem vor der Nase weggeschnappt wird. Mein Freund war von dieser Wohnung begeistert, sie hatte eine RIESEN Küche war in seinen Augen echt super klasse. Ich war zwar nicht so begeistert von ihr, aber sie hätte einfach super gepasst, die Größe war ok, von der Raumaufteilung war ich nicht so begeistert aber es hätte vom Preis etc super gepasst. Als ich den Vermieter mitteilen wollte, dass wir die Wohnung gerne mieten wollen, war sie leider schon weg, jedenfalls fast, die Unterzeichnung würde wohl am darauffolgenden Tag von Statten gehen. Vielleicht war dies aber auch mein Glück, denn daraufhin habe ich in meiner Verzweiflung bei einer Maklerin angerufen, die eine Wohnung hat, die erstmal nicht sooo gut aussieht, aber anschauen sollte man sie doch mal. Auf meine Frage ob sie denn so ähnliche Wohnungen noch hat bejahte sie mir dieses. Sie sprach von einer echt tollen Wohnung in der gerade der komplette Boden und das Bad neu gemacht wird. Der Preis stimmt, aber natürlich gibt es da einen Haken, sie hat keine Küche. Im Internet ist die Wohnung noch mit den alten Bildern versehen und anscheinend ist sie deshalb noch nicht vermietet. Das alte Bad war in einem ekelhaftem Grün aus den 70′ oder so, aber es wird ja neu gemacht :D. Wir schauen uns die Wohnung in einer Woche an und vielleicht ist es diese dann, in die wir einziehen, an die wir nur mit Glück gekommen sind.

    Ich werde weiter von der Wohnungssuche berichten und hoffentlich finden wir bald eine Gute.

  • Abenteuer Kühlschrank

    Es war kurz vor unserem Kurzurlaub nach Lüneburg, da ist es passiert, der Kühlschrank lief nur noch auf 12°C. Wir haben ihn runter gedreht und gehofft, dass wenn wir wieder kommen, unsere frischgekauften Nahrungsmittel immer noch gut sind und der Kühlschrank wieder seine knackigen 4-7°C hat.

    Dem war aber leider nicht so, der Kühlschrank lief weiterhin auf 12°C und die schönen leckeren Sachen waren nicht mehr das, was sie einmal waren. Also jedenfalls wollten wir uns nicht mehr an Eiersalat, Käse und so rantrauen und gut gerochen hat es auch nicht wirklich. Am nächsten Tag habe ich meine Vermieter angerufen, das war am 1.1.2013 „happy new year“… man muss wissen, dass ich die Kücheneinrichtung und Geräte mit in der Miete habe. Mein Vermieter war natürlich nicht wirklich begeistert, wollte aber erst einmal vorbeischauen, was denn da los ist, hat aber genau so viel Ahnung wie ich, also keine.

    Da ich an dem Tag arbeiten musste, konnte ich erst frühestens um 18:30 zu Hause sein, jedenfalls wenn alles gut geht (Schichtdienst). Wir haben uns also bei mir zu Hause so zwischen 18:30 und 18:45 Uhr verabredet und mein Freund war ja auch noch bei mir und hat die Wohnung bewacht. Wie der liebe Gott so wollte bin ich natürlich voll in die Überstunden rein und es war nicht abzusehen, dass ich überhaupt noch vor 20 Uhr wieder zu Hause bin. Ich habe schnell meinem Freund Bescheid gegeben, dass es bei mir ein kleines bisschen länger dauern wird. Als es dann 20 Uhr durch war und ich immer noch unterwegs war, konnte ich kurz meinen Freund fragen ob denn alles gut gelaufen ist. Es lief aber gar nichts, denn mein Vermieter kreuzte gar nicht erst auf. Ich habe ihn angerufen und er meinte nur dass es Heute nicht mehr geht und wir es doch einfach auf morgen verschieben sollten. Das Problem dabei war nur, dass ich mir für ihn extra frei genommen habe (die Überstunden waren nicht eingeplant). Er wollte dann doch nochmal schnell vorbei kommen – das tat er zum Glück auch. Ich war in diesem Moment noch nicht da, aber mein Freund hat alles geregelt. Der Vermieter meinte übrigens, was er denn bitte hier soll, er kenne sich ja mit Kühlschränken gar nicht aus… Egal, ich bekomme einen neuen Kühlschrank. Wir lebten jetzt nicht mehr aus dem Kühlschrank, sondern einer Gefriertasche, die ich morgens und abends mit einem neuen Kühlaggregat versorgen musste.

    Nach ein paar Mal hin und her telefonieren mit dem Vermieter, sollten wir am 10.01.2013 den neuen Kühlschrank von einer Firma geliefert bekommen, die diesen auch gleich einbauen und den Alten mitnehmen sollte. Diese Firma hat mich dann am 7. Januar angerufen und mir mitgeteilt, dass der Kühlschrank Ende der Woche vom Hersteller geliefert wird, um ihn dann am 16. Januar zu mir bringe – hätte ich nicht gesessen, hätte ich mich hinsetzen müssen. Nochmal 6 Tage länger, auf keinen Fall. Nachdem ich der Dame am Telefon doch etwas deutlicher mitgeteilt habe das der 10. vereinbart war und ich diese Jahr noch keinen funktionierenden Kühlschrank besitze, hat sie nochmal etwas gründlicher nachgeschaut und dann doch gesehen, dass der Termin auf dem 10. liegt. Ich bat sie das alles nochmal abzuklären und ob die den dann auch wirklich einbauen und so weiter – also die gute Frau war wirklich etwas verplant. In der Zwischenzeit hatte ich meinen Vermieter nochmal angerufen, um zu klären, was er denn mit denen vereinbart hat. Ab hier lief dann alles gut. Ich habe den Termin für 13 Uhr bekommen, jetzt dürfte nichts mehr schief gehen.

    Am 10. Januar fing dann erst einmal das Warten an, denn die Guten kamen fast eine Stunde zu spät, aber sie kamen! Sie sind erstmal nach oben und wollten den Kühlschrank ausmessen, ob der Neue denn auch auch in den Schrank passt. Da leuchteten bei mir schon leicht die Alarmglocken. Der Ältere von den Beiden hat mir nach dem Messen mitteilen müssen, dass der Kühlschrank den sie dabei haben nicht passt. Das komische daran war, dass auf der Rechnung die richtige Größe drauf stand, sie aber einen Anderen erhalten haben, denen ist das auch erst kurz vor meiner Haustür aufgefallen. Ich erklärte den Beiden also meine Situation, denn sie meinten in ein paar Stunden ist das nicht getan, schließlich muss der vom Werk neu geliefert werden und das kann ein paar Tage mehr dauern. Na ganz klasse, sie verschwanden also und ich stand da, immer noch ohne Kühlschrank und das bestimmt noch ein paar Tage.

    Nach einer Halben Stunde klingelte es wieder an der Tür, es waren nochmal die Beiden. Sie sind nochmal hoch zu mir und haben erklärt, dass es noch genau diesen bestellten Kühlschrank noch in der Nähe gibt, sie würden ihn holen und dann einbauen. Puh, war ich erleichtert dass es doch noch klappen wird. Ca. 1,5 Stunden später kamen die Beiden mit dem neuen Kühlschrank wieder und es hat alles wunderbar geklappt, nur dass ich erstmal bis morgen früh warten muss, bis ich den neuen Kühlschrank anmachen darf.

    Ende gut – alles gut

  • Abkürzungen für den Zauberwürfel, Revenge und Megaminx

    Abkürzungen für den Zauberwürfel, Revenge und Megaminx

    fertiger Würfel
    fertiger Würfel

    Um mit meiner Methode, des Lösens von Zauberwürfeln, noch etwas schneller zu werden, bzw. nicht ständig die gleichen Algorithmen nacheinander machen zu müssen, habe ich ein paar Abkürzungen für euch. Diese Abkürzungen können komplett auf den Rubiks Revenege (4x4x4) übertragen werden und teilweise auch auf den Megaminx.

     

    Teil 1: Die Ecken am Angang schneller an die richtige Stelle bekommen.

    Verwendbar für: 3x3x3, 4x4x4, Megaminx

    Hier ist der Trick, den Algorithmus Spiegelverkehrt auszuführen, also nicht R‘ D‘ R D sondern:

    D‘ R‘ D R

    Das geht natürlich nur, wenn die weiße Seite der Ecke vorne ist und einen sozusagen anschaut. Den normalen Algorithmus würdet ihr sonst 5 mal ausführen müssen, also habt ihr euch jetzt 4 Durchgänge gespart. Wenn die weiße Seite rechts außen ist, dann einfach den ganz normalen Algorithmus ausführen.

    Wenn die weiße Seite nach unten zeigt, führt ihr diesen Algorithmus aus:

    R‘ 2D‘ R D R‘ D‘ R D

     

    Teil 2: Schneller das obere Kreuz erstellen

    Verwendbar für: 3x3x3, 4x4x4, Megaminx

    Hier liegt der Trick dabei, das Ende des ersten Algorithmus‘ mit dem Anfang des Zweiten (gleichen) zu verbinden. Ich habe einfach ein bisschen gekürzt 😉

    F R U R‘ U‘ R U R‘ U‘ F‘

    Diesen Algorithmus kann man nur nutzen, wenn das „falsche L“ vorhanden ist.  Bei einem Punkt, erst den normalen Algorithmus machen. Bei einem Strich, braucht man den eh nur einmal zu machen.

     

    Teil 3: Schneller die letzten 4 Ecken platzieren

    Verwendbar für: 3x3x3, 4x4x4

    Hier wende ich wieder das gleiche Prinzip wie beim ersten Teil an, alles spiegelverkehrt.

    Man kann den neuen Algorithmus anwenden, wenn die Ecke vorne links nach hinten links muss:

    L‘ U R U‘ L U R‘ U‘

     

    Teil 4: Mit einem Mal 2 Ebenen nach dem Kreuz schaffen

    Hier erkläre ich alles im Video, es gibt auch keine Algorithmen.

     

    Ganz neu, eine von mir selber gehäkelte Hülle, allerdings für den 3x3x3 Rubik’s Cube.

    Zauberwürfel Hülle
    Zauberwürfel Hülle

    Hier noch der direkte Link zu meinem Shop: http://shop.elllisblog.de, dort gibt es auch tolle Mützen.

  • Was ist Geocaching? – Teil 3 Geocoins und Travel Bugs

    Was ist Geocaching? – Teil 3 Geocoins und Travel Bugs

    Wenn ihr schon einmal einen Cache gemacht hat der nicht unbedingt ein Nano oder Mikro war, ist euch bestimmt aufgefallen dass teilweise Gegenstände im Cache sind. Hier gibt es Verschiedene und natürlich sollte man sich auch hier an gewisse Regeln halten.

    Grundlegend sind 2 verschieden Arten zu unterscheiden. Es gibt ganz normale Gegenstände die ausgetauscht werden können und Gegenstände, die auf einer Geocaching Plattform geloggt werden können und später wieder abgelegt werden müssen. Diese Gegenstände haben meistens Aufgaben in Form von: „ich möchte einmal nach Amerika und wieder zurück“, dazu aber gleich mehr, fangen wir mal mit den normalen Gegenständen an:

    Es sind meist kleine Sachen wie Überraschungseierinhalte oder andere kleine Gegenstände, die oft keinen großen Geldwert haben, in großen Cachebehältern befinden sich sogar manchmal Bücher. Um sich diese Gegenstände aus dem Cache nehmen zu dürfen, muss man einen Tauschgegenstand in den Cache legen, der ungefähr den gleichen oder einen höheren Geldwert hat. Ich stand schon einmal vor einem Cache, in dem eine kleine Taschenlampe, mit Kurbel zum Selbstaufladen war. Ich hätte sie mir am liebsten mitgenommen, allerdings hatte ich nichts dabei, was ich hätte tauschen können und so habe ich die Lampe schweren Herzens im Cache gelassen. Am Anfang habe ich noch Gegenstände getauscht, aber irgendwann habe ich damit aufgehört.

    Travel Bug
    Travel Bug

    Es gibt, wie schon erwähnt, noch andere Gegenstände, diese sind Geocoins (GC) oder Travel Bugs (TB), die ohne sie auszutauschen mitgenommen werden dürfen. Allerdings MÜSSEN diese Trackables (GC’s und TB’s) in einen anderen Cache gelegt werden, am besten in Caches, die oft besucht werden. Die GC’s und TB‘s haben Aufgaben in Form von einer Wegstecke zu erledigen, die der Owner im Listing erwähnt. Leider hat man vor Ort meist keine Kenntnis darüber, wo der Cache als nächstes hin soll, und so werden sie oft einfach mitgenommen und vielleicht sogar in die falsche Richtung gelotst.

    Geocoin - Geocaching Paradies Nordhessen
    Geocoin – Geocaching Paradies Nordhessen

    Zum Glück sind nicht alle TB’s und GC’s unbeschriftet, das erleichtet die Entscheidung, ob man den Trackable mitnimmt oder nicht, gewaltig. Wenn man dann einen Coin oder Travel Bug bei sich hat, möchte dieser natürlich in die richtige Richtung weiter getragen werden und das so schnell wie möglich. Vielleicht hat man auch einen der Coins oder TB’s erwischt, die bei einem kleinen Wettkampf mitmachen. Teilweise gibt es Cacher die gleichzeitig eine Coin losschicken, mit dem gleichen Zielcache und wessen TB oder Coin als erste in diesem Cache liegt, hat gewonnen.

    Geocoin Geocoinclub - March 2006
    Geocoin Geocoinclub – March 2006

    Jetzt habe ich schon so viel über TB’s und Geocoins geschrieben, aber was ist denn jetzt eigentlich der Unterschied?
    Wie der Name es schon sagt ist die Geocoin eine Münze, es gibt sie in verschiedensten Aufmachungen und sie sind auch nicht ganz so günstig. Besonders teure Coins, die sehr gut aussehen, werden oft geklaut, also nicht im Internet geloggt und nicht in einem anderen Cache abgelegt.

    Travel Bug sind Gegenstände, die mit einer Plakette an diesem festgemacht sind und somit auch im Internet geloggt werden können, also genau so, wie eine Geocoin.
    Wichtig bei diesen beiden Gegenständen ist, dass sie, wenn sie mitgenommen werden, möglichst schnell im Internet geloggt werde, damit sicher ist, dass sie nicht geklaut wurden. Auch ist es wichtig, sie so schnell wie möglich wieder in einen Cache zu legen, damit sie schnell zum Ziel kommen, aber auch damit er nicht bei Irgendjemandem zu Hause herumgammelt und vielleicht sogar vergessen wird

    Was ist Geocaching? – Teil 1

    Was ist Geocaching? – Teil 2